„Projekt – Holzhaus Teil 5“

Dies ist ein Beitrag von Christian Barthen.

Der größte Bauabschnitt ist geschafft!

 

Gestern haben wir trotz widriger Wetterlage unser vorgenommenes Pensum geschafft…alle Seitenwände und die Zwischenwand stehen, alle Dachtraversen sind aufgesetzt, und das Haus ist mit Planen abgedeckt.  Dabei hatten wir morgens beinahe keine Hoffnung für den Arbeitstag – pünktlich um 9 Uhr morgens während der Vorbereitungen fing es in Strömen an zu regnen. Wir haben es nur noch knapp geschafft den Pavillon für unser Werkzeug aufzustellen, als ein kräftiger und fast 3 Stunden langer Regenschauer einsetzte. Wir haben trotzdem mit der Arbeit begonnen, und obwohl wir innerhalb kürzester Zeit nass bis auf die Haut waren, haben alle Freiwilligen bereitwillig kräftig zugepackt. Zu der bereits durch Abbau, Transport, Ausschachtung, Fundament, Boden und Vorbereitung eingespielten Mannschaft hatten sich noch einige freiwillige Helfer gesellt, so dass wir anfangs mit insgesamt knapp 20 Leuten arbeiten konnten. Mit so einer großen Gruppe waren die 31 Wandelemente schnell sortiert, aufgestellt und verschraubt. Die 7 Dachtraversen und vor allem die 2 Giebelwände waren da schon eine größere Herausforderung, da diese sehr schwer sind und in knapp 3 Meter Höhe gehoben, ausgerichtet und verschraubt werden mussten. Zu diesem Zeitpunkt  hatte es zum Glück aufgehört zu regnen, und die Arbeiten konnten ohne Sicherheitsrisiko in der Höhe erledigt werden. Zwischendurch wurden die Helfer von 2 fleißigen Ehefrauen mit belegten Brötchen, vor Ort gegrillter Bratwurst und Getränken versorgt und gestärkt.

Zum Abschluss der Arbeiten wurden 2 große Planen auf den Dachstuhl genagelt, da die Wetteraussichten für die nächsten Tage nicht gerade rosig sind. Um 18 Uhr ging dann nach Aufräumen der Baustelle ein langer und anstrengender Arbeitstag zu Ende, und sicherlich hat sich jeder einzelne auf eine warme Dusche zu Hause gefreut.

Der nächste größere Arbeitsschritt wird nun das Dach sein. Zahlreiche Bretter müssen auf dem Dachstuhl verschraubt, Dachpappe aufgenagelt und Schweißbahn aufgebracht werden. Ebenso muss das Dach der Veranda aufgebaut werden.

Danach wird es nur noch kleinere Arbeiten geben…fehlende Bodendielen und fehlende Bretter an den Seitenwänden ergänzen, Fenster und Türen einbauen, etc..

Auch dabei hoffen wir wieder auf Mithilfe von zahlreichen Freiwilligen, damit wir das gesamte Projekt bald abschließen können.

Wie immer an dieser Stelle: VIELEN DANK AN ALLE EHRENAMTLICHEN HELFER!!!

Jeder einzelne hat einen tollen Job gemacht, ein dickes Lob und vollen Respekt vom Planungsteam!