Vom Kirschbaum

Ist alles ganz kahl und still,
nicht mal im Grase sich’s regen will,
steht alles geduckt,
klappert im Frost und muckt
mit dem Winter. Der putzt es mit Rauhreif auf,
aber keines gibt was drauf.

Doch im Garten
sagt einer: Ich kann warten.
Ist jemand, du kennst ihn wieder kaum,
so dünn ist er worden: der Kirschenbaum.
Schläft er nicht?
Trau einer dem Wicht!
Heute mittag um eins
gab’s mal ein Pröbchen Sonnenscheins:
Darin – ich habe
das deutlich gesehn –
mit seinen Knospen
fingerte der alte Knabe,
ein wenig vorsichtig und geziert,
wie man Badewasser probiert.
Und über seine Runzeln
ging ein Schmunzeln.

Ferdinand Ernst Albert Avenarius

In diesen Tagen werden die gelieferten Zierkirschen eingepflanzt und für die nächsten Jahre an Pfähle gebunden bis sie sicher genug allein stehen können.

Der Platz am Hufendiekdenkmal wird demnächst umgestaltet und stärker hervorgehoben, damit der Gedenkstein zur Geltung kommt und nicht zwischen all dem Gestrüpp untergeht.

Neben dem Bouleplatz entsteht ein überdimensionales Schachbrett für Freilandschach. Dies eine weitere Attraktivität für unsere Mitglieder, gemeinsam außerhalb der eigenen Parzellen aktiv zu werden.

Über weitere Maßnahmen wird wie immer hier berichtet.